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Bester Spielfilm lang

dotiert mit 5.000 Euro gestiftet von UFA

Jaskółka
The Caged Swallow
Spielfilm | Polen 2014 | Bartosz War was | 75‘

Jaskółka - The Caged Swallow - dir. Bartosz Warwas - 5

Das sagt die Jury:
“So muss Kino sein! Mutig, nach vorn, dramaturgisch überraschend. Ein Film, der mit seinen Wendungen und mit bisher noch nicht gesehenen Kameraeinstellungen stetig erstaunt. Was als scheinbar skurrile Geschichte beginnt, endet in einem Drama über menschliche Abgründe vor dem Hintergrund des polnischen Katholizismus. Geschickt inszenierte Rätsel gehen am Ende auf, sodass man den Film mit seinen nicht chronologischen Rückblenden und den dramaturgischen Sprüngen fast als Erfinder eines neues Genre bezeichnen könnte: das Filmpuzzle.

Lobende Erwähnung
Fremdkörper
Foreign Body

Spielfilm   | Deutschland  2015  |  Christian Werner  |  65‘

Fremdkoerper

Lobende Erwähnung für „Fremdkörper“ für eine spannende, in sich geschlossene Geschichte zu einem brisanten Thema, mit wunderbaren Schauspielern.

 

Bester Spielfilm kurz

dotiert mit 2.500 Euro gestiftet von Budweiser Budvar

Der Preis für den besten Kurzspielfilm geht zu gleichen Teilen an „Till Day`s End“ von Amitai Ashkenazi und „Mother Earth“ von Piotr Zlotorowicz.

Ad Sof Hayom
Till Day‘s End
Spielfilm | Israel 2014  | Amitai Ashkenazi |  19‘

Das sagt die Jury:
„Till Day`s End“ zeigt exemplarisch, welch furchtbare Folgen mangelnde Courage im entscheidenden Moment haben kann. Amitai Ashkenazi erzählt dabei kraftvoll, authentisch und konzentriert von seiner ambivalenten Hauptfigur Elai, die nach bestem Wissen und Gewissen zu handeln versucht und am Ende ein Drama zu verantworten hat. Mit großer Sicherheit erzählt er dabei von den Gräben innerhalb der israelisch – arabischen Gesellschaft und vertraut dabei jede Sekunde auf die Wirkung seiner Geschichte.”

Matka Ziemia
Mother Earth
Spielfilm | Polen 2014  |  Piotr Zlotorowicz |  30‘

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Das sagt die Jury:
„Mother Earth” erzählt in starken, poetischen Bildern von einer magischen Vater-Sohn-Beziehung. Ein mit viel Hingabe und Konsequenz gestalteter Film, der auf sämtlichen Ebenen in seine Welt zu ziehen vermag. Mit präziser Schauspielführung, dichter Atmosphäre und mystischer Symbolik gelingt Piotr Zlotorowicz ein beeindruckendes und fesselndes kinematografisches Gesamtkunstwerk, dem man sich kaum entziehen kann.”

 

Beste Kamera

Sachpreis in Höhe von 5.000 Euro gestiftet von ARRI Film & TV Services und ARRI Rental Germany

Ona Meta
Off Season

Spielfilm | Israel  2014  |  Elinor Nechemya  |  27‘

Off-Season-2

Das sag die Jury:
“Der Preis für beste Kamera Kurzspielfilm geht an den israelischen Film “Off Season“ von Elinor Nechemya, Kamera Daniel Miller – Die visuelle Umsetzung dieser atmosphärischen Familiengeschichte, aus der Perspektive eines jungen Mädchens, ist geprägt vom Gestaltungswillen der Filmemacher. Die Kameraarbeit transportiert in ruhigen, unaufdringlichen Bildern die Gefühlswelt der Protagonisten in perfektem Einklang mit Inszenierung und Erzählstil der Regisseurin. Die klare Handschrift des Kameramanns begleitet den Zuschauer auf eine filmische Reise in die „Hochsaison“ der Kurzfilme und hat uns nachhaltig überzeugt.”

 

Bester Dokumentarfilm lang

dotiert mit 5.000 Euro gestiftet von Rundfunk Berlin-Brandenburg

Jedes Bild ist ein leeres Bild
Every Picture is an Empty Picture
Dokumentarfilm | Deutschland 2014 | Christoph Faulhaber  |  70‘

Jedes Bild ist ein leeres Bild_1

Die Jury sagt:
“Christoph Faulhabers „Jedes Bild ist ein leeres Bild“ verdichtet ein brisantes, politisches Thema zu einem klugen und höchst kurzweiligen Dokumentarfilm. Er fragt nach der demokratieaushöhlenden Wirkung, die sich aus dem Zusammenspiel von inflationären Bilderfluten, digitaler Informationsausspähung und monopolisierter Sinnproduktion ergibt: Wer hat eigentlich das Recht Bilder herzustellen, zu verbreiten und zu interpretieren? Dazu hat er über mehr als ein Jahrzehnt wie ein Don Quijote 2.0 seine Guerilla Kunst im öffentlichen Raum festgehalten – und originell anspielungsreich mit Zitaten aus den Film-, TV – und Video Game Universen vermischt. Mit entlarvender Provokation kreiert er Kunstfiguren, deren Aktionen die Absurdität von Machtverhältnissen in der Mediengesellschaft schonungslos offenlegen. Filmisch experimenteller Widerstand, der seine Kraft durch feingesetzte Komik entfaltet und den Zuschauer immer wieder mit hintersinnigen Anspielungen überrascht.”

Lobende Erwähnung

Pădurea e ca muntele, vezi ?
The Forest Is Like the Mountains
Dokumentarfilm | Deutschland 2014  | Christiane Schmidt, Didier Guillain |  101‘

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Das sagt die Jury:
“In poetischen und behutsam unaufdringlichen Bildern zeichnet „The Forest Is Like The Mountains“ von Christiane Schmidt und Didier Guillain das Bild eines rumänischen Roma-Dorfes, das viele Stereotype korrigiert.  Die von der Regisseurin selbst geführt Handkamera bewegt sich scheinbar mühelos durch den Raum und lässt Menschen, Orte und Licht intensiv erfahrbar werden. Im Schnitt brechen Jump Cuts bewusst die Konventionen der Continuity Montage und machen so den Anspruch der Filmemacher an ein hohes Maß an Wahrhaftigkeit deutlich, in dem sie zeitlich Brüche sichtbar offenlegen. Den Dreharbeiten ging eine 10-jährige Annäherungsphase an die Gemeinschaft voraus. Wir würdigen daher mit dieser besonderen Erwähnung nicht nur einen handwerklich überzeugenden und emotional berührenden Film, sondern auch einen existentiellen und extrem zeitaufwändigen ethnographischen Zugang, für den es keine Abkürzungen gibt und der in Fernsehen und Kino kaum noch zu finden ist.”

 

Bester Dokumentarfilm kurz

dotiert mit 2.500 Euro gestiftet von Klaus-Dieter Müller Stiftung

If Mama Ain’t Happy, Nobody’s Happy
If Mama Ain’t Happy, Nobody’s Happy
Dokumentarfilm | Niederlande 2014  |  Mea de Jong |  24‘

Kopie von If Mama Ain’t Happy, Nobody’s Happy

Das sagt die Jury:
“Wir zeichnen einen schnörkellosen und kraftvollen Film aus, der die Macht der Kamera souverän und reflektiert nutzt, um eine überraschende Geschichte zu erzählen und den Zuschauer unerwartet intensiv emotional berührt. Die Dramaturgie des Filmes ist bestechend einfach: Warum, so fragt die Filmemacherin Mea de Jong ihre Protagonisten vor laufender Kamera, verbringen die Frauen meiner Familie seit vier Generationen ihr Leben ohne die Väter ihrer Kinder? Die Filmemacherin benutzt die Kamera ganz bewusst als Katalysator für Gespräche, die sonst nicht entstanden wären. Dabei ist sie mutig genug, ihre Machtposition hinter der Kamera aufzugeben und auch selbst zur Befragten zu werden. In wenigen Minuten entsteht so, nicht zuletzt aufgrund sehr reduzierter filmischer Mittel, eine erstaunlich große Intimität zu den Protagonisten, ohne dass der Zuschauer dabei in die Rolle des Voyeurs gedrängt würde.”

Lobende Erwähnung

La Despedida
The Farewell
Dokumentarfilm | Kuba 2014 | Alejandro Alonso | 25‘

4 Stills- The Farewell

Das sagt die Jury:
“The Farewell ist ein Film, dessen Stimmung man nicht mögen muss. Andererseits liegt gerade in der Gestaltung einer surrealen Atmosphäre mit filmischen Mitteln seine besondere Qualität. In mit äußerster Sorgfalt kadrierten Einstellungen entfalten Regisseur und Bildgestalterin einen audiovisuellen Mikrokosmos, dessen Präzision, Reife und Stilsicherheit überrascht und der mythische Kraft entfaltet. Wir sind beeindruckt vom Mut und der Fähigkeit, eine Geschichte mit metaphorischen Bildern und Tönen zu erzählen, die arrivierte narrative Konventionen bewusst negiert und es dem Zuschauer nicht leicht macht, sondern ihn gezielt herausfordert.”

Bestes Schauspiel

dotiert mit 1.500 Euro gestiftet von Studio Babelsberg

Karolina Gorczyca in

Agnieszka
Agnieszka
Spielfilm | Deutschland 2014 | Tomasz Emil Rudzik  |  90‘

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Das sagt die Jury:
“Kriegerin und beschützende Schwester: Karolina Gorczyca erweist sich in Agnieszka als eine Frau mit 1000 Gesichtern. Ohne viele Worte zeichnet sie mit jeder Nuance ihres Körpers das überaus authentische Porträt einer Frau, die einen Weg zurück ins Leben finden will. Karolina Gorczyca trägt scheinbar mühelos den gesamten Film.”

Bester Schnitt

dotiert mit 1.500 Euro gestiftet von Lavendel Film

6 kroków
6 Degrees

Dokumentarfilm  | Polen 2014  | Bartosz Dombrowski | 81‘

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Das sagt die Jury:
“Die Kunst des Filmschnitts wird wenig verstanden und bleibt oft unbemerkt. Dennoch ist sie essentiell für die Struktur des Films. Manchmal bleibt sie ungesehen, weil sie so gut ist. Aber manchmal muss sie gesehen werden. Der Film, dem heute dieser Preis zukommt, erreicht beides. Der Schnitt ist stets wohldurchdacht und sicher platziert, steigt jedoch in Teilen des Films zu einem neuen Energie Level auf. Plötzlich verlangt er die Aufmerksamkeit der Zuschauer und trägt sie voran auf der faszinierenden Reise dieses Films „6 Degrees‟.

 

Bester Animationsfilm

dotiert mit 2.500 Euro gestiftet von TVN GROUP Film & TV Production

Meanwhile
Meanwhile

Animationsfilm  | Großbritannien 2014 | Stephen McNally | 5‘

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Das sagt die Jury:
“In erfrischendem Design führt uns Meanwhile emotional berührend in die Gedankenwelt von vier verschiedenen Menschen. Der originelle Ebenenwechsel zwischen 2D und 3D Design wird in einer innovativen Ästhetik stilsicher umgesetzt. Ausdrucksstarkes Sounddesign und ausgefeilte Montage unterstützen die Dramaturgie und bringen uns die Charaktere sehr nah. Stephen McNally hat die alltäglichen menschlichen Abgründe gut beobachtet, poetisch verdichtet und die Jury beeindruckt.”

 

Lobende Erwähnung

Pineapple Calamari
Pineapple Calamari
Animationsfilm | Großbritannien 2014 | Kasia Nalewajka | 9‘

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Das sagt die Jury:
“Aus bekannten Zutaten macht Pineapple Calamari einen überraschend eigenen Film. Aus einem vermeintlich harmlosen Stop-Motion-Setting entsteht eine skurrile und schräge Geschichte mit überraschenden Wendungen. Trotz eines tragischen Unfalls entsteht ein angenehm mulmiges Gefühl, weil die Dramaturgie ihre eigene ungewöhnliche Logik entwickelt. Die Jury fühlte sich vom trashigen Humor Kasia Nalewajka‘s sehr gut unterhalten.”

Bester Sound

dotiert mit 1.200 Euro gestiftet von G-Technology und Sachpreis in Höhe von 300 Euro gestiftet vom Musikhaus Thomann

Load
Load
Animationsfilm | Israel 2014  | Robert Moreno, Niv Shpigel |  9‘

Das sagt die Jury:
“Die Tongestaltung des Gewinner-Films spielt eine gewichtete Rolle im dramaturgischen und stilistischen Gesamtkonzept. Vor allem das verwobene Zusammenspiel von Sound Design und Komposition ist dabei beeindruckend und zeugt von besonderer Hingabe. Mit viel Liebe zum Detail, von der Gestaltung des Titels bis zur Sprecherauswahl, lässt die Vertonung kaum etwas vermissen. Mit einer handwerklich überzeugenden Arbeit schafft unser Gewinner eine auditive Fokussierung auf die subjektive Gefühlswelt des Protagonisten und hilft somit dem Zuschauer, eine emotionale Reise mitzuerleben.”

 

Bestes Musikvideo

dotiert mit 1.500 Euro gestiftet von Red Bull

Friedrich Lichtenstein
Belgique, Belgique
Deutschland | 2014 | Bruno Derksen | 10‘

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Das sagt die Jury:
“Als Jury haben wir klar überprüft, ob wir uns von Lichtenstein verführen lassen. Wir haben jedoch beschlossen, dass wir die Regieleistung als künstlerisch eigenständig empfinden. Das trotz 10 Minuten kurzweilige Video transportiert konsequent die Welt des Künstlers, ohne sich von ihm dominieren zu lassen. Dem Songtext wurde eine neue Ebene hinzugefügt. Der Regisseur traut sich reduziert zu erzählen und zitiert gekonnt bekannte Stilmittel. Das Video ist in allen filmischen Gestaltungsebenen stimmig: Kamera, Schauspiel, Kostüm, Wahl der Drehorte, Schnitt. Besonders die einzigartige Handchoreografie überzeugt.”

 

Lobende Erwähnung

The Hidden Cameras
Carpe Jugular
Deutschland | 2014 | Kai Stänicke | 5‘‘

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Das sagt die Jury:
“Bei diesem Video ging es uns als Jury vornehmlich um die Idee. Der Regisseur hat für ein Gefühl unserer Zeit eine deutliche und beklemmende Metapher gefunden. In Musikvideos wird außerdem häufig stark mit heteronormativen Stereotypen gearbeitet, auf die hier gekonnt verzichtet wird.”

 

Produzentenpreis

dotiert mit 2.000 Euro gestiftet von DCM Pictures und Ziegler Film sowie einem Sachpreis in Höhe von 1.000 Euro gestiftet vom Erich Pommer Institut

Sadakat
Fidelity

Spielfilm  |  Deutschland  2014  |  Regie: Ilker Çatak, Produzent: Alexandra Staib  |  25‘

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Das sagt die Jury:
“Mit einer klaren Haltung erzählt der Film Sadakat anhand eines konkreten moralischen Dilemmas die heutige Situation der Türkei. Bemerkenswert ist, dass die aktuelle Situation am Gezi Park aufgenommen wurde und daraus eine relevante und spannende Geschichte entstanden ist. Der Film konfrontiert den Zuschauer mit der Frage, wie man sich selber in einer solchen Situation verhalten hätte. Die besondere Leistung Alexandra Staibs besteht darin, dass sie eine aktuelle Thematik aufgreift und einen filmisch relevanten Beitrag leistet – das mit geringen Mitteln in einem produktionell schwierigen fremdsprachlichen und dazu politisch aufgewühltem Umfeld.”

 

Bester Kinderfilm

dotiert mit 2.500 Euro gestiftet vom Oberbürgermeister der Stadt Potsdam Jann Jakobs

The Present
The Present
Animationsfilm | Deutschland 2014  | Jacob Frey  |  4‘

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Der Preis für den Besten Kinderfilm wurde von der Sehsüchte-Kinderjury vergeben.

 

Lobende Erwähnung

Nächster Halt
Next Stop
Spielfilm | Deutschland 2014  | Robin Jochem  |  7‘

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Die elfjährige Lara ist mit ihrer Oma im Stadtbus unterwegs und knüpft eifrig Kontakt zu den Fahrgästen. Nur die Oma wirkt besorgt. Eine Komödie in Stummfilm-Ästhetik.

 

Bester Jugendfilm

dotiert mit 2.500 Euro gestiftet vom Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg Dr. Dietmar Woidke

Gameboy
Gameboy
Spielfilm| Niederlande 2014  | Giancarlo Sanchez  |  20‘

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Der Preis für den Besten Kinderfilm wurde von der Sehsüchte-Jugendjury vergeben.

Lobende Erwähnung

Die Ballade von Ella Plummhoff
The Ballad of Ella Plummhoff
Spielfilm | Deutschland 2015  |  Barbara Kronenberg  |  29‘

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Während die Achtklässlerin Ella vor einer entscheidenden Matheaufgabe steht, die ihre Versetzung bestimmt, träumt sie sich in den vergangenen Sommer zurück: Liebeslektionen ihres grotesken Ballettlehrers, Nachhilfeunter- richt von einer besserwisserischen Siebt- klässlerin, ein erster Kuss und die ständig nervenden Eltern. Ein unterhaltsamer und komödiantischer Einblick in das Leben der Ella Plummhoff.

Publikumspreis

dotiert mit 4.000 Euro gestiftet von ILB Investitionsbank des Landes Brandenburg

If Mama Ain’t Happy, Nobody’s Happy
If Mama Ain’t Happy, Nobody’s Happy
Dokumentarfilm | Niederlande 2014  |  Mea de Jong |  24‘

Kopie von If Mama Ain’t Happy, Nobody’s Happy

Der Publikumspreis wird von allen Sehsüchte-Besuchern vergeben, die an der Abstimmung für den Publikumspreis teilgenommen haben.

Schreibsüchte

Bestes Drehbuch

dotiert mit 500 Euro gestiftet von Pantaleon Entertainment und Sachpreis in Höhe 1.500 Euro gestiftet von Script House

Lux – Krieger des Lichts | Daniel Wild | Deutschland 2015

Lux ist ein Real-Life-Superhero, der die Welt ein Stückchen besser machen will. Ein Kamerateam begleitet ihn bei seinen Heldentaten und bald schon wird seine Präsenz in den Medien wichtiger, als den Menschen wirklich zu helfen.

Das sagt die Jury:
“In der grandiosen Mockumentary wird die Geschichte von Real Life Superhero Torsten erzählt, den ein zwielichtiger Produzent zum Medienstar machen will. Mit viel Humor persifliert Daniel Wild dabei die von Sensations- und Profitgier getriebene Fernsehlandschaft und übt intelligente Kritik an vermeintlichem „Reality“-TV. Der Autor begeistert durch viel Kreativität sowie pointierte Dialoge und überrascht schließlich mit einer ungeahnten Wendung.”

 

Lobende Erwähnung

Spätsommer und Liv | Arno Stallmann | Deutschland 2015

Adrian arbeitet beim Jugendamt und soll sich um die schwerbehinderte Liv und ihre Familie kümmern, denn Liv verweigert jedes Essen und droht zu verhungern. Ihre Familie versteht dies als eine bewusste Entscheidung von Liv, doch Adrian kann das nicht.

Das sagt die Jury:
“Eine sehr berührende und packende Prämisse, die ein brisantes Thema unserer Gesellschaft beleuchtet: wann ist ein Leben lebenswert? Die Geschichte erzählt einen ungewöhnlichen Konflikt rund um die Betreuung eines behinderten Mädchens, der über alle Figuren nachvollziehbar und emphatisch gezeichnet worden ist. Ein gefühlvolles und leises Buch, was jedoch lange nachhallt.”

 

Bester Pitch!

1. Platz: Sachpreis in Höhe von 3.160 Euro gestiftet von Skript Akademie Drehbuch
2. Platz: Sachpreis in Höhe von 1.500 Euro gestiftet von Skript Akademie Drehbuch

Borderland | Ronja von Rönne & Michael Wolf | Deutschland 2014

Nach dem Dschungel kommt die Insel – In der Isolation einer psychosomatischen Privatklinik auf einer Hallig drehen nicht nur die Patienten, sondern auch das Klinikpersonal durch.